Schneegestöber, Süßigkeiten, Prinzen, Magie, Liebe, Niederlagen, Siege und eine der schönsten Ballettmusiken überhaupt – das sind die Ingredienzien des wohl populärsten aller Weihnachtsballette: Der Nussknacker.
Tschaikowskys Ballettklassiker gehört zur Weihnachtszeit wie Tannenbaum und Kinderbescherung. Seit seiner Uraufführung am 18. Dezember 1892 in St. Petersburg fanden ganze Generationen von Ballettliebhabern durch Tschaikowskys phantastisches Meisterwerk ersten und nachhaltigen Zugang zur Welt des Spitzentanzes. „Die Produktion einer Ballettaufführung wie die des Nussknackers kann ein Ballettensemble sehr schnell in den Untergang führen“ schrieb ein wenig hellsichtiger Kritiker im Jahr der Uraufführung.
Heute, über hundert Jahre später, erlauben sich die Tänzerinnen und Tänzer des Russischen Staatsballetts, mit ihrem Können in der prunkvollen Inszenierung Wjatscheslaw Gordejews das absolute Gegenteil unter Beweis zu stellen.




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