„Der Nussknacker“ gilt weltweit als Inbegriff des klassischen Handlungsballetts- Auftritte des Russischen Staatsballetts seit Jahrzehnten als Maßstab für dessen vollendete Interpretation. Auch über ein Jahrhundert nach der Uraufführung hat das zeitlose Tanz-Märchen zur Musik von P.I. Tschaikowsky nichts von seinem Reiz verloren und zählt längst zu den Meilensteinen des Genres.
Der Zweiakter „Nussknacker“ bringt, nach literarischer Vorlage von E.T.A. Hoffmann, eine abenteuerliche Traumreise auf die Ballettbühne. Die kleine Maria bekommt von ihrem Onkel Drosselmeyer zu Weihnachten eine Nussknackerpuppe geschenkt, die in der nächtlichen Fantasie des Mädchens die Gestalt eines edlen Prinzen annimmt. Auf dem Weg zu dessen Schloss werden die Beiden im verschneiten Zauberwald verfolgt. Es gelingt ihnen jedoch, den bösartigen Mäusekönig und seine Anhänger zu besiegen. Im Palast der Süßigkeiten angekommen, feiern sie ein rauschendes Fest. Am Schluss erwacht Maria aus ihrem Traum.
Das Moskauer Weltklasseensemble unter Leitung von Wjatscheslaw Gordejew, ehemaliger Star und Ex-Direktor des Moskauer Bolschoi-Theaters, verleiht der gefühlvollen Choreographie tanz-technische und ästhetische Perfektion. Mit klassischen Inszenierungen in stilvollem Dekor (Igor Nezhny)) und aufwendig gestalteten Kostümen(Tatiana Tulubeva) ist die alljährliche Gastspielreise des Russischen Staatsballetts nicht nur für Kenner dieser Kunstform ein kultureller Höhepunkt der Nachweihnachtszeit.





Kommentare können nur von angemeldeten Benutzern erstellt werden: zur Anmeldung