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08.03. I Harald Schmidt Show I SAT1 I 23:15 Uhr
Mal sei sie Lust, mal seligste Freude, mal will sie Liebe, mal verbuddelter Schatz oder gar Dichter und eigener Richter sein. „Ich glaube, ich bin ein Ding, wenn’s in Bewegung ist, macht’s einen Sinn,“ singt Catharina Sieland, alias Cäthe, und wer sie hört und erlebt, glaubt ihr, der Tochter eines Schmiedes, dessen Wiege einst in Sachsen-Anhalt in der Nähe der Elbe stand, ihre heiß geschmiedeten Noten und Texte.
Ihre Musik kann als laut oder verspielt empfunden werden, stimmgewaltig ist sie allemal und außergewöhnlich. Die von ihr selbst geschriebenen und vertonten Texte, feinsinnig und deutschsprachig, haben nicht nur eine große Bandbreite, sondern auch notwendigen Tiefgang.
Cäthes Musik ist ein Suchen und Finden. Sie erzählt auf poetische Weise von Begebenheiten, die einem im Alltag bzw. im täglichen Leben so passieren können. Für manche führt sie dazu, sich selber besser erkennen zu können. Ihre meist autobiografischen Texte lassen uns hinter ihren eigenen Vorhang schauen und teilhaben an ihrer Sicht auf die Welt. Cäthe will mit ihrer Musik auch daran erinnern, sich nicht von Ängsten beherrschen zu lassen („Señiorita“), singt über Beziehungen („Wahre Liebe“), Vagabunden („Tiger Lilly“) oder darüber, wie leicht es sein kann, schwer zu sein („Leicht schwer zu sein“).




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